Am Kiebitzmoor 26
18190 Sanitz
fon 038209.80570
josef-a.kutschera(at)t-online(dot)de
Arbeitsbereiche:
Objektkunst, Grafik/Malerei
Schwerpunkte:
Objekte/Skulpturen/Flachkörper (Faltungen),
Grafik/Malerei/Collagen
Kutschera sieht sich als Gestalter von Fläche und Raum. Die Auseinandersetzung mit dem Medium ist ihm so wichtig, wie das Ergebnis selbst.
Seine Arbeiten sind nicht initiiert durch natur- oder geisteswissenschaftliche Themen und bedürfen ihrer nicht. Den Werken haftet nichts Literarisches oder Illustratives an. Sie stehen für sich.
Der Gestalter bewegt sich damit am Kern der bildenden Kunst, weil die Werke von Farb- und Formproblemen und von seiner Auseinander-setzung damit sprechen. Seine Art, die Kunst aufzufassen, ist somit der Musik und Architektur verwandt. Form ist bei Kutschera Sprachmittel und wird bewußt und reflektierend eingesetzt. Dynamisch-konstruktive Addition von Flächen führen zur Aktivierung des Raumes. Dabei strebt er nicht einen letzten Zustand von Perfektion an, vielmehr Zustandsweisen eines Kontinuums an möglichen Gestaltungen. Somit spielt die Neugierde am künstlerischen Vorgang eine Rolle. Die Oberflächenstruktur der plastischen Objekte entsteht im Arbeitsprozeß und macht das Hand-Werk deutlich. Diese Struktur umspannt das Objekt wie eine Haut. Flächen konstituieren einen Raum um sich herum. Spannender Richtungswechsel der Flächen bestimmen die Kontur der Objekte. Raum ersetzt Masse.
Da Kutschera Bilden nicht als Abbilden, sondern im Sinne von Erfinden und Gestalten für sich in Anspruch nimmt, entstehen Variationen sowohl aus Mitteln, dem Material mit seinen jeweiligen Eigenwerten als auch aus dem Vorgang, dem Machen. G. Poetzsch
